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2006

  Ein Reisebericht von Felix H.

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Tag 3: Unsere heutige Tour war etwas kleiner geplant, da wir gegen abend noch an den Strand und einkaufen wollten. Also haben wir uns eine Fahrradkarte der Region rangenommen und sind diverse Rad- und Feldwege gefahren. Von Steinen, roten Erdboden, Wurzeln und Matsch war wieder alles geboten, einzigstes Problem war dass man eben immer auf Fahrradfahrer und Fußgänger aufpassen musste. Leider haben wir zu diesem Tag irgendwie die Bilder verloren.

 

Tag 4: Da wir am Vorabend erfahren haben, dass die hauseigene Crossstrecke, welche auch im Internet steht, tatsächlich existiert, haben wir kurzer Hand entschlossen heute hier zu fahren. Die Strecke ist etwa 3 km von dem Ort Tar entfernt und eingezäunt. Als wir dort ankamen hatten wir von einer Strecke nicht viel gesehen, alles war zugewachsen und sah so aus als ob hier über ein Jahr niemand mehr gefahren ist. Am Nachmittag hat sich dann tatsächlich herausgestellt dass seit fast 2 Jahren niemand mehr auf der Strecke gefahren ist. Die Fahrspur war durch Reifenstapel markiert, allerdings hätten wir ohne die Rundenbeschreibung von Timmi lange gesucht wo wir zu fahren hatten. Die Runde ist etwa 800m lang und hat von kleinen Anliegern bis großen Tables eigentlich alles und bat mehr als nach was sie aussah. Durch die engen Kurven hätte man warscheinlich mit einem Crosser mehr Spaß gehabt, aber auch mit unseren „dicken“ Enduros war es irgendwie klasse. Leider war nach einiger Zeit dann auch die Power weg und Marios Ständer brach ab, wir beschlossen es dabei zu belassen und sind dafür am Nachmittag noch GoKart fahren zu gehen.


Mario auf der Strecke

 
ich in einem kleinen Anlieger

 
der Not Aus Schalter, wir mussten ja noch irgendwie heim kommen

 

Tag 5: Heute haben wir es wieder geschafft früh weg zu kommen, wir hatten auch einiges vor. Wir sind die bekannte Strecke bis Motovun gefahren um km gut zu machen und zu tanken. Anschließend fuhren wir in Motovun wieder hinten runter zur Mirna und der Hauptstraße, entschlossen uns aber dann nicht mehr den Damm, sondern lieber 12 km Straße bis zum nächsten größeren Ort Buzet.

Marios DR musste nun immer angelehnt werden, die Schweißversuche mit Hans sind irgendwie wieder gescheitert

Von dort aus haben wir einen Schotterweg gefunden, der uns ein ganzes Stück durch Serpentinen in die Höhe schraubte. Jehöher wir kamen desto mehr hat sich die Landschaft verändert, von erst trockenem Gestrüpp, kamen wir durch einen Wald schließlich bis zur Baumgrenze hoch und machten erst einmal eine Pause.
 

erste Pause nach Motovun, herrliche Landschaft

Wir fuhren immer weiter bis wir schließlich schon über den Bäumen waren, die Landschaft wurde immer schöner doch die Aufmerksamkeit und das fahrerische Können war immer mehr gefragt, da in den hohen Gras fast überall verteilt Basketballgroße sogar bis Autogroße weiße Felsbrocken bzw –haufen waren und man musste sehr langsam fahren. Als eher weniger erfahrene Trialfahrer war der Anspruch bis jetzt schon am höchsten. Hier konnten wir dan bis zum Gipfels des Berges fahren und genießen.

Mario fuhr zuerst, er hat das leichteste Motorrad

 
oben am Gipfel, Joe bei der Positionsbestimmung mit Karte und Kompass


Schönes Bild von Joe und Mario fast ganz oben


ich, irgendwie an einem Stein hängen geblieben, viele der Steine sieht man nur wenn man von oben drauf sieht

Nach einer kleinen Pause auf dem Berg machten wir uns wieder in Richtung zurück, da wir weit von Tar entfernt waren und wir auch nicht wirklich wussten wo wir hin mussten. Da ein Weg am hinteren Rücken des Berges zusehn war, haben wir ohne zu überlegen diesen genommen, denn den selben wieder zurückfahren wäre ja auch langweilig gewesen. Nach noch ein paar Kilometern Serpentinen und Feldweg bergab kamen wir wieder auf eine geteerte Straße, jedoch wussten wir immer noch nicht genau wo diese hinführt. Unsere Karte war eben doch etwas ungenau.

Wir entschieden uns für einen weiteren Geländeweg ins Tal, scheiteten dann aber in irgendeinem immer enger werdenden Wald indem wir auch noch an einem Hang drei Motorräder wenden mussten.

wo das wohl hinführt


endgültig Schluss, wenden ist angesagt

Das ganze Stück sind wir dann eben wieder bergauf bis zu der Teerstraße gefahren und dann sicherheitshalber doch auf dieser zurück gefahren, da es ohnehin schon spät war und wir im Prinzip immer noch genauso weit von Tar entfernt waren.

Dazu kamen dann unterwegs noch die ersten technischen Probleme des heutigen Tages, diesmal alle bei Joe, der Motor tropfte und die Auspuffschelle hatte sich ebenfalls selbständig gemacht. Doch konnte uns zumindest in einem Fall wieder das gute alte Klebeband helfen

Motor tropft, nicht gerade wenig


Auspuffschelle irgendwie weg...?


Die (vorübergehende) Lösung, echt klasse dieses Steinband von Tesa

 Schließlich sind wir dann wieder an der Mirna entlang Straße bis zu dem langen Schotterweg gefahren, es war einfach der schnellste Weg und wir waren nach so einem erlebnisreichen Tag sowieso platt. Zuhause haben wir uns dann erst einmal jeder ein bier aufgerissen bevor wir eine endgültige Schadensanalyse gemacht haben, die uns zwangsläufig den nächsten Tag pausieren ließ.

 

 

  Ein Reisebericht von Felix H.

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